Permedio zeigt beim Pressefrühstück im Hotel Sacher Wien, warum es die perfekte Diät nicht gibt

Wien, 25. Juni 2026 – Warum nimmt ein Mensch mit einer bestimmten Ernährungsform erfolgreich ab, während ein anderer trotz gleicher Disziplin kaum Fortschritte erzielt? Dieser Frage widmete sich ein exklusives Pressefrühstück von Permedio im Hotel Sacher Wien. Im Mittelpunkt stand die Nutrigenomik – die Wissenschaft darüber, wie unsere Gene beeinflussen, wie wir Nährstoffe verarbeiten, auf bestimmte Ernährungsformen reagieren und welche Strategien langfristig zu einem gesunden Körpergewicht beitragen können.

Ein besonderes Highlight war der persönliche Erfahrungsbericht von ORF-Moderatorin Martina Reuter, die mithilfe einer genetisch abgestimmten Ernährungsstrategie rund 55 Kilogramm abgenommen hat.

Im Rahmen des Pressefrühstücks diskutierten Doz. DDr. Stefan Wöhrer, Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie sowie Gründer und ärztlicher Leiter von Permedio, Dr. Katharina Sepp, Fachärztin für Allgemein- und Familienmedizin und ärztliche Leiterin der Sacher Academy for Better Aging, Unternehmerin und Investorin Katharina Schneider, Hotelierin Elisabeth Gürtler sowie Style-Expertin Martina Reuter über die Zukunft der personalisierten Medizin.

Moderiert wurde die Gesprächsrunde von Michael Plank, Host des Podcasts „Plankgezogen“. Gemeinsam beleuchteten die Expertinnen und Experten die Chancen genetischer Analysen für individuelle Gesundheits- und Ernährungsempfehlungen.

„Es gibt nicht die eine perfekte Diät“, so Doz. DDr. Stefan Wöhrer

Gleich zu Beginn machte Doz. DDr. Stefan Wöhrer deutlich, dass die Suche nach der einen idealen Ernährungsform aus heutiger wissenschaftlicher Sicht überholt ist. Moderne genetische Analysen zeigen, dass Menschen Nährstoffe unterschiedlich verarbeiten und daher auch unterschiedlich auf dieselbe Ernährung reagieren.

Genau hier setzt die Nutrigenomik an. Sie ist ein neues, stark wachsendes Forschungsfeld, das untersucht, wie Gene, Ernährung und Stoffwechsel zusammenhängen. Sie bringt den Ernährungsstandard auf ein neues Niveau und führt weg von pauschalen Diättrends hin zu personalisierten Empfehlungen auf Basis genetischer Erkenntnisse.

„Wir haben lange nach der einen besten Diät gesucht. Heute wissen wir, dass es diese nicht gibt. Jeder Mensch verarbeitet Nährstoffe anders und benötigt daher eine Ernährung, die zu seinen individuellen genetischen Voraussetzungen passt“, erklärte Wöhrer.

Warum die Fettverbrennung bei jedem Menschen anders funktioniert

Ein wesentlicher Faktor dabei sei die individuelle Verarbeitung von Kohlenhydraten. Während manche Menschen Zucker und Kohlenhydrate sehr gut verstoffwechseln können, reagieren andere deutlich sensibler darauf. Das hängt unter anderem mit der genetisch beeinflussten Insulinausschüttung zusammen.

„Wenn der Insulinspiegel über längere Zeit erhöht bleibt, wird die Fettverbrennung gehemmt. Genau deshalb funktionieren bestimmte Ernährungsformen bei manchen Menschen hervorragend und bei anderen kaum“, so der Mediziner.

Jäger oder Farmer – warum unser Stoffwechsel unterschiedlich arbeitet

Besonders anschaulich erläuterte Doz. DDr. Stefan Wöhrer das Konzept des sogenannten Jäger- und Farmer-Typs. Menschen des Farmer-Typs vertragen Kohlenhydrate meist besser und können diese effizient verwerten. Jäger-Typen hingegen profitieren häufig stärker von einer eiweißreicheren und kohlenhydratärmeren Ernährung.

„Der eine kommt mit Kohlenhydraten hervorragend zurecht, der andere nimmt trotz gleicher Ernährungsweise enorm zu. Diese Unterschiede sind genetisch mitbedingt und können heute sichtbar gemacht werden“, erklärte Wöhrer.

Warum Ernährung wichtiger ist als Sport

Ein weiterer Schwerpunkt war die Frage, welchen Einfluss Ernährung und Bewegung auf die Gewichtsabnahme haben. Laut Wöhrer erfolgt die Gewichtsreduktion in erster Linie über die Ernährung. Die Ernährungsumstellung sei dabei das A und O für nachhaltigen Erfolg.

„Zum Abnehmen ist die Ernährung der entscheidende Faktor. Bewegung ist enorm wichtig für die Gesundheit und hilft dabei, das Gewicht langfristig zu halten. Die eigentliche Gewichtsreduktion wird jedoch vor allem über die Ernährungsweise gesteuert“, betonte der Internist.

Langsam abnehmen bringt langfristigen Erfolg

Kritisch sieht Wöhrer radikale Diäten und schnelle Gewichtsverluste. Wer innerhalb kurzer Zeit viel Gewicht verliert, verliere häufig nicht nur Fett, sondern auch wertvolle Muskelmasse. Zudem sinke der Grundumsatz, wodurch das Risiko eines späteren Jo-Jo-Effekts steige.

„Der nachhaltigste Weg ist eine kontinuierliche und moderate Gewichtsreduktion. Der Körper benötigt Zeit, um sich an Veränderungen anzupassen. Als Faustregel gilt, dass man sich für die Gewichtsabnahme genauso viel Zeit nehmen sollte, wie es gedauert hat, die zusätzlichen Kilos zuzunehmen“, erklärte der Genexperte.

Wer langfristig erfolgreich sein möchte, sollte laut Wöhrer auf eine nachhaltige Ernährungsumstellung statt auf kurzfristige Diäten setzen. Nur so könne das Gewicht dauerhaft reduziert und gehalten werden.

Personalisierte Medizin ist bereits Realität

Zum Abschluss richtete Doz. DDr. Stefan Wöhrer den Blick auf die Entwicklung der modernen Medizin. Viele Menschen würden personalisierte Medizin noch immer als Zukunftsthema betrachten. Tatsächlich seien die dafür notwendigen Technologien und wissenschaftlichen Erkenntnisse bereits heute verfügbar und könnten schon jetzt genutzt werden.

Besonders im Bereich der Pharmakogenetik sieht Wöhrer großes Potenzial. Mithilfe genetischer Analysen könne bereits heute festgestellt werden, wie Menschen bestimmte Medikamente verstoffwechseln und ob ein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen besteht.

„Viele glauben, dass personalisierte Medizin noch Zukunftsmusik ist. Tatsächlich arbeiten wir bereits seit Jahren damit. Die genetischen Analysen fließen täglich in unsere medizinische Praxis ein und helfen uns dabei, Therapien, Medikamente und Präventionsmaßnahmen individuell auf jede einzelne Patientin und jeden einzelnen Patienten abzustimmen. Die Zukunft hat in diesem Bereich längst begonnen“, so Doz. DDr. Stefan Wöhrer.

Martina Reuter: „Ich habe eine Betriebsanleitung für meinen Körper bekommen“

Besonders eindrucksvoll schilderte Moderatorin und Style-Expertin Martina Reuter ihre persönliche Erfahrung mit genetischen Analysen. Die ORF-Moderatorin hat in den vergangenen zwei Jahren rund 55 Kilogramm abgenommen.

„Für mich war die Analyse wie eine Betriebsanleitung für meinen Körper“, berichtete Reuter.

Eine der überraschendsten Erkenntnisse der Analyse war, dass Kaffee bei Martina Reuter genetisch bedingt schlechter verstoffwechselt wird. Nachdem sie ihren Kaffeekonsum reduzierte und ihre Ernährung gezielt an ihre genetischen Voraussetzungen anpasste, stellte sich der gewünschte Erfolg ein.

„Viele Menschen fragen mich, was sie genauso machen müssen wie ich. Meine Antwort lautet immer, dass jeder Körper einzigartig ist. Was für mich der richtige Weg war, muss nicht automatisch auch für andere funktionieren“, so Reuter.

Dr. Katharina Sepp: „Personalisierte Medizin als Zukunft der Prävention“

Dr. Katharina Sepp sieht in genetischen Analysen einen wichtigen Schritt hin zu einer stärker individualisierten Medizin.

„Wir können Menschen heute viel gezielter beraten, weil wir wissen, welche Risiken bestehen und welche Maßnahmen tatsächlich sinnvoll sind. Das betrifft Ernährung ebenso wie Prävention, Bewegung oder Medikamente“, erklärte die Ärztin.

Neben Ernährungsthemen ermöglichen genetische Analysen auch Aussagen über individuelle Gesundheitsrisiken und die Verträglichkeit bestimmter Medikamente. Dadurch können Präventionsmaßnahmen frühzeitig und gezielt gesetzt werden.

Elisabeth Gürtler: „Gesundheit muss mit Genuss vereinbar sein“

Hotelierin Elisabeth Gürtler beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit den Themen Longevity und gesundes Altern. Im Alpin Resort Sacher Seefeld werden die Erkenntnisse aus der Genetik bereits heute genutzt, um Gästen maßgeschneiderte Gesundheits- und Genusskonzepte anzubieten.

„Unsere Gäste möchten heute vieles unter einen Hut bringen. Sie wollen sich gesund ernähren, aktiv bleiben, Sport treiben, Zeit mit ihrer Familie verbringen, etwas für ihr Wohlbefinden tun und sich gleichzeitig auch kleine Auszeiten gönnen. Genau deshalb möchten wir individuelle Konzepte anbieten, die sich in den Alltag integrieren lassen und Gesundheit mit Genuss verbinden.

Das Besondere dabei ist, dass sich nicht der Gast einem vorgegebenen Ernährungsprogramm anpassen muss, sondern die Küche auf die individuellen Bedürfnisse des Gastes eingeht. Die genetische Analyse von Permedio liefert die Grundlage dafür, gemeinsam mit Dr. Katharina Sepp und unserem Küchenchef Menüs zu entwickeln, die genau zu den individuellen Bedürfnissen des Gastes passen. So verbinden wir Gesundheit, Genuss und Lebensqualität auf eine ganz persönliche Weise“, so Elisabeth Gürtler.

Katharina Schneider: „Genetik wird ein fixer Bestandteil der Medizin werden“

Für Permedio-Geschäftsführerin Katharina Schneider ist die Genetik weit mehr als ein kurzfristiger Gesundheitstrend.

„Die Entschlüsselung des menschlichen Genoms gehört zu den größten wissenschaftlichen Errungenschaften unserer Zeit. Die Frage ist nicht, ob genetische Analysen Teil der Medizin der Zukunft sein werden, sondern wann sie flächendeckend eingesetzt werden“, erklärte Katharina Schneider.

Die Unternehmerin verwies darauf, dass viele wissenschaftliche Erkenntnisse erst Jahre später in der klinischen Praxis ankommen. Ziel von Permedio sei es, dieses Wissen schon heute für Menschen zugänglich zu machen und damit einen Beitrag zu einer wirksameren, individuelleren Gesundheitsvorsorge zu leisten.

Permedio Health Breakfast etabliert neue Plattform für Gesundheitsthemen

Mit dem Pressefrühstück lud Permedio erstmals Medienvertreterinnen und Medienvertreter, Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus dem Gesundheitsbereich zu einem gemeinsamen Austausch ein. Die Veranstaltung stieß auf großes Interesse und unterstrich die Relevanz der Themen Prävention, Genetik und personalisierte Gesundheitsvorsorge.

Ein Auszug aus der Gästeliste zeigt die Vielfalt der anwesenden Expertinnen, Experten und Entscheidungsträger. Unter den Gästen waren unter anderem Ing. Martin Heimhilcher, Spartenobmann Information & Consulting der WKO Wien, Christina Laura Kohlmaier, Geschäftsführerin von Frau in der Wirtschaft Wien und der Jungen Wirtschaft Wien, gemeinsam mit Verena Wiesinger, Landesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft Wien, sowie Ing. Mag. iur. Gottfried Leitner, Geschäftsführer der Omnia Hoch p GmbH.

Ebenfalls vor Ort war die Expertin für Midlife-Fitness Mag. Béatrice Drach-Schauer, Host des Podcasts „BeActive – Frauengesundheit 2.0“, die sich seit Jahren intensiv mit den Themen Frauengesundheit, Bewegung und Prävention beschäftigt.

Aufgrund des großen Interesses soll das Format künftig regelmäßig stattfinden und sich als Plattform für aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Prävention, Genetik und personalisierte Gesundheitsvorsorge etablieren.

Ziel des Permedio Health Breakfasts ist es, medizinische Innovationen frühzeitig sichtbar zu machen und den Dialog zwischen Forschung, Wirtschaft, Medien und Öffentlichkeit zu fördern.

© Urheberrecht 2024. Alle Rechte vorbehalten - PR360 Solutions